Zusammenarbeit für starke berufliche Bildung in Brandenburg

Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags haben die Nachwuchsstiftung Maschinenbau und das Landesinstitut Brandenburg für Schule und Lehrkräftebildung (LIBRA) einen wichtigen Schritt zur Stärkung der beruflichen Bildung im Maschinen- und Anlagenbau unternommen. Ziel der Partnerschaft ist es, die Aus- und Fortbildung an den beruflichen Schulen im Land Brandenburg noch enger an die technologischen Entwicklungen der Branche anzubinden. 

Impulse für die berufliche Bildung im Land Brandenburg

Die Kooperation setzt genau dort an, wo berufliche Bildung heute besonders gefordert ist: bei der kontinuierlichen Aktualisierung von Kompetenzen. Digitalisierung, Automatisierung und neue Fertigungstechnologien verändern den Maschinen- und Anlagenbau rasant. Damit diese Entwicklungen zeitnah in den Unterricht und die Ausbildung einfließen können, brauchen Lehrkräfte und Ausbildungspersonal passgenaue, praxisnahe Qualifizierungsangebote. 

Hier bringt die Zusammenarbeit einen konkreten Mehrwert: Das umfangreiche Themenportfolio der Nachwuchsstiftung Maschinenbau mit mehr als 115 Qualifizierungsangeboten wird künftig mit den Fortbildungsstrukturen des LIBRA verzahnt. So entstehen Angebote, die technologische Aktualität mit didaktischer Qualität verbinden und direkt auf die Bedarfe der beruflichen Schulen zugeschnitten sind. 

Mit der Nachwuchsstiftung Maschinenbau gewinnen wir einen starken Partner, der bundesweite Erfahrung, technologische Expertise und passgenaue Angebote für Schulen und Lehrkräfte einbringt. Gemeinsam schaffen wir Impulse für innovative Unterrichtskonzepte und eine zukunftsorientierte Qualifizierung.“

Dr. Mathias Iffert, Direktor LIBRA

Wer profitiert – und wie?

Von der Kooperation profitieren mehrere Ebenen der beruflichen Bildung in Brandenburg: Lehrkräfte an beruflichen Schulen erhalten Zugang zu aktuellen Technologien, branchennahen Lerninhalten und neuen Unterrichtskonzepten. Das stärkt ihre Rolle als zentrale Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für moderne Ausbildung. Oberstufenzentren im Land Brandenburg können ihre Ausbildungsangebote kontinuierlich am Stand der Technik ausrichten. Die Qualifizierung wird dabei nicht zentralisiert, sondern gezielt mit dezentralen Angeboten vor Ort verknüpft. Auszubildende im Maschinen- und Anlagenbau profitieren indirekt von einer Ausbildung, die aktuelle industrielle Entwicklungen aufgreift und praxisnah vermittelt. Unternehmen der Branche gewinnen langfristig besser qualifizierten Fachkräftenachwuchs – ein entscheidender Faktor angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels. 

„Das LIBRA als eine Herzkammer für gute Bildung in Brandenburg ist der zentrale Akteur für Fortbildungen unserer Lehrkräfte. Über die Kooperation mit der Nachwuchsstiftung Maschinenbau kann dieses Angebot ausgebaut und somit die praxisnahe Aus- und Fortbildung im Maschinen- und Anlagenbau an unseren beruflichen Schulen gestärkt werden. Ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung in Brandenburg!“

Steffen Freiberg, Bildungsminister

Baustein einer bundesweiten Bildungsstrategie

Die Kooperation mit dem LIBRA ist Teil einer bundesweiten Strategie der Nachwuchsstiftung Maschinenbau. Bereits in 14 Bundesländern arbeitet die Stiftung mit Partnerinnen und Partnern der beruflichen Bildung zusammen. Ziel ist es, bundesweit vergleichbare Qualitätsstandards in der Aus- und Fortbildung zu etablieren und gleichzeitig regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. 

Dabei folgt die Nachwuchsstiftung einem klaren Ansatz: Sie stärkt gezielt diejenigen, die Ausbildung gestalten – Lehrkräfte, Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Bildungseinrichtungen. Durch die Zusammenarbeit mit landeseigenen Fortbildungsinstituten wie dem LIBRA werden bestehende Strukturen genutzt und sinnvoll ergänzt, statt parallel neue aufzubauen. 

„Der Maschinen- und Anlagenbau in Brandenburg liefert einen entscheidenden Impuls für Wachstum, Beschäftigungund Wohlstand und ist damit auf gut qualifizierten Fachkräftenachwuchs angewiesen. Dafür braucht es starke Multiplikatoren, die wir künftig gemeinsam mit LIBRA auf dem aktuellen Stand von Wissen und Technologie qualifizieren.“ 

Andre Wilms, Geschäftsführer der Nachwuchsstiftung Maschinenbau

Mit der Kooperation in Brandenburg wird dieser Ansatz konsequent fortgeführt. Die Nachwuchsstiftung Maschinenbau positioniert sich damit weiterhin als Brückenbauerin zwischen Industrie, beruflicher Bildung und Lehrkräftequalifizierung – mit dem klaren Ziel, die Fachkräftesicherung im Maschinen- und Anlagenbau nachhaltig zu unterstützen.

Andre Wilms und Dr. Matthias Iffert halten die unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen LIBRA und der Nachwuchsstiftung Maschinenbau.

Ansprechpartnerin

Monique Hopfinger

Leiterin Marketing
Tel. 05205 74 2549
monique.hopfinger@nws-mb.de

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