Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats der Nachwuchsstiftung Maschinenbau

Dr. Thomas Schneider übernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat der Nachwuchsstiftung Maschinenbau. Als Geschäftsführender Direktor bei der TRUMPF Werkzeugmaschinen SE + Co. KG verantwortet er Forschung und Entwicklung und bringt umfassende Erfahrung aus Industrie und Technologieentwicklung in das Gremium ein. Gemeinsam mit dem Fachbeirat sorgt der Aufsichtsrat dafür, dass die strategische Ausrichtung der Stiftung konsequent an den Anforderungen der Branche sowie an der Weiterentwicklung der beruflichen Bildung im Maschinenbau ausgerichtet bleibt.

Mit dem Vorsitzwechsel endet zugleich eine prägende Phase der Stiftungsarbeit: Peter Bole, Gründer der Nachwuchsstiftung Maschinenbau, hat diese seit ihrer Gründung im Jahr 2009 – vom Aufbau bis zur strategischen Weiterentwicklung – mit großem persönlichem Engagement kontinuierlich gestaltet, zuletzt als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Mit strategischem Weitblick und einem klaren Gespür für die Herausforderungen der Branche hat er die Stiftung nachhaltig geprägt. Die Nachwuchsstiftung Maschinenbau dankt Peter Bole für seinen über viele Jahre hinweg geleisteten Einsatz und seine nachhaltige Aufbauarbeit.

Begeisterung für Technik ermöglichen

An dieses Fundament knüpft Dr. Thomas Schneider an und bringt zugleich neue Impulse aus Industrie und Forschung in das Gremium ein. Seine Motivation für den Vorsitz beschreibt er so:

„Mein Weg war geprägt vom Maschinenbau-Studium am Karlsruher Institut für Technologie, Initiativen wie dem „Unimobil“ und meiner heutigen Verantwortung bei TRUMPF. Dort gestalte ich seit vielen Jahren Chancen für Auszubildende, Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen. Ich bin der Wissenschaft weiterhin eng verbunden und arbeite mit verschiedenen Universitäten an Zukunftsthemen wie der industriellen Nutzung des Metaverse. Mit unserem neuen TEC verzahnen wir Ausbildung, Technologie und Praxis noch enger. Technik muss konkret erlebbar sein. Begeisterung entsteht oft durch einen einzigen Moment, eine Erfahrung oder Begegnung. Genau solche Momente ermöglicht die Nachwuchsstiftung Maschinenbau. Den Vorsitz zu übernehmen, ist für mich daher konsequent. Ich möchte jungen Menschen reale Einblicke in Technik und Industrie geben und auf Erleben statt nur auf Erklären setzen.“

Dr. Thomas Schneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Nachwuchsstiftung Maschinenbau

Menschen machen Innovation möglich

Zur Rolle qualifizierter Fachkräfte im globalen Wettbewerb sagt er:

„Technologien wie KI oder Robotik bleiben Theorie, wenn wir nicht ausreichend qualifizierte Menschen haben, die sie entwickeln und anwenden. Im Maschinenbau ist Innovationskraft untrennbar mit Menschen verbunden – von Facharbeiterinnen und Facharbeitern über Ingenieurinnen und Ingenieure bis zu IT-Spezialistinnen und IT-Spezialisten. Maschinen bauen sich nicht selbst. Technologieführerschaft entsteht entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Gleichzeitig müssen wir international vernetzt arbeiten. Echte Wettbewerbsfähigkeit entsteht, wenn wir die Stärken verschiedener Standorte gezielt kombinieren. In einer zunehmend von KI geprägten Welt brauchen wir systemisch denkende Menschen – akademisch Ausgebildete ebenso wie hervorragend qualifizierte Fachkräfte. Es geht um ein bewusstes Miteinander.“

Nachwuchsförderung als Investition in die Zukunft

Für die Rolle der Nachwuchsstiftung formuliert Dr. Thomas Schneider einen klaren Anspruch:

„Die Nachwuchsstiftung soll entscheidende Momente ermöglichen, in denen aus Interesse eine Perspektive wird. Ihr Mehrwert liegt in ihrer Neutralität. Sie steht für die Attraktivität technischer Berufe insgesamt und vermittelt ein realistisches Bild von Industrie und beruflichen Möglichkeiten.

Nachwuchstalente sind keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Unterstützung der Stiftung ist daher keine Zusatzaufgabe, sondern eine strategische Investition. Ich erwarte, dass Unternehmen Verantwortung übernehmen – durch Unterstützung, Mitwirkung, Ausbildungsplätze und praktische Einblicke. Wer die Stiftung stärkt, stärkt auch die eigene Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit.“

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Mit dem Vorsitzwechsel im Aufsichtsrat führt die Nachwuchsstiftung Maschinenbau ihre strategische Arbeit konsequent weiter. Als Partner für Unternehmen und berufsbildende Schulen unterstützt sie die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung sowie die Stärkung von Ausbildungsqualität und Innovationsfähigkeit im Maschinenbau. Die Nachwuchsstiftung Maschinenbau dankt Dr. Thomas Schneider für die Übernahme des Vorsitzes im Aufsichtsrat und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Ansprechpartnerin

Monique Hopfinger

Leiterin Marketing
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