Sonderschau Bildung auf der AMB 2026

Schüler bauen den 'Formel 1-Rennwagen' bei der Sonderschau Bildung

Sonderschau Bildung auf der AMB 2026

Über 2.500 Besucherinnen und Besucher, moderne Fertigungstechnologien und viele Möglichkeiten zum Mitmachen: Die Sonderschau Bildung auf der AMB 2026 in Stuttgart brachte Berufsorientierung, aktuelle Technologien und moderne Lernangebote zusammen. Schülerinnen und Schüler konnten Fertigungstechnik praxisnah erleben und verschiedene Berufsbilder aus dem Maschinen- und Anlagenbau kennenlernen. Lehrkräfte und Ausbildende informierten sich über neue Lernmedien, Qualifizierungsmöglichkeiten und technologische Entwicklungen für Ausbildung und Unterricht.

Moderne Fertigungstechnologien im praktischen Einsatz

Gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus der Industrie zeigte die Sonderschau Bildung ein breites Spektrum moderner Fertigungstechnologien. Werkzeugmaschinen von DMG MORI, EMCO, HERMLE, FPS, INDEX, WEILER, KUNZMANN und CHIRON veranschaulichten unterschiedliche Fertigungsverfahren im praktischen Einsatz. Eine Laserarbeitsstation von TRUMPF, Steuerungstechnik von HEIDENHAIN und Siemens sowie CAD/CAM-Software von SolidCAM ergänzten das Technologieangebot.

Wie sich aktuelle Technologien auch für Ausbildung und Wissenstransfer nutzen lassen, zeigten weitere Praxisbeispiele. Paul Horn präsentierte ein Ausbildungsprojekt, isento den humanoiden Roboter p.i.b. und Mira Guide eine Lösung zur Sicherung und Weitergabe von Praxiswissen. Die Nachwuchsstiftung Maschinenbau informierte außerdem über ihre Angebote für Schulen und Unternehmen rund um Qualifizierung, digitales Lernen und Ausbildungsqualität.

Mitmachangebote für Schulen

Im Mittelpunkt der Sonderschau Bildung stand die Begeisterung junger Menschen für die Branche. In unterschiedlichen Mitmachangeboten konnten Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden, technische Zusammenhänge kennenlernen und bei Challenges ihr Wissen und Geschick unter Beweis stellen. Begleitet wurden sie dabei von Auszubildenden aus den beteiligten Partnerunternehmen.

Beim Bau eines Formel-1-Modellrennwagens, an den Stationen des Berufe- und Technikparcours und bei der Rallye über das Messegelände gab es viele Gelegenheiten, Technik praktisch zu erleben.

Wie die Sonderschau Bildung bei den Schülerinnen und Schülern ankam, beschreibt Bernd Baisch, Lehrkraft an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Reutlingen. Er besuchte die AMB mit seiner Schulklasse:

„Die Sonderschau Bildung hat unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, Technologien praktisch zu erleben. Besonders die Maschinen in Action zu sehen, ist bei uns in Erinnerung geblieben. Wir sind mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen von der Messe nach Hause gefahren.“

Angebote für Familien am Messesamstag

Am Messesamstag richtete sich die Sonderschau Bildung verstärkt an Familien. Kinder und Jugendliche wurden selbst aktiv und bauten einen Rennwagen von fischertechnik oder einen Formel-1-Rennwagen der Nachwuchsstiftung Maschinenbau. Eltern erhielten Einblicke in Ausbildungs- und Karrierewege im Maschinen- und Anlagenbau und konnten direkt mit Unternehmen ins Gespräch kommen.

Anregungen für Ausbildung und Unterricht

Auch Lehrkräfte und Ausbildende nutzten die Sonderschau Bildung, um sich über aktuelle Möglichkeiten für Ausbildung und Unterricht zu informieren. Digitale Lernangebote, praxisorientierte Unterrichtsmaterialien und Schulungsunterlagen zeigten, wie sich aktuelle Technologien in Lehr- und Lernprozesse integrieren lassen. Digitale Bildungsmedien und Simulationen verdeutlichten außerdem, wie neue Lernformen die Vermittlung technischer Inhalte unterstützen können.

So brachte die Sonderschau Bildung auch 2026 die unterschiedlichen Akteure der beruflichen Bildung zusammen. Sie begeisterte junge Menschen für Technik und technische Berufe und gab Lehrkräften und Ausbildenden Anregungen für Ausbildung und Unterricht. Damit leistete sie erneut einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsgewinnung im Maschinen- und Anlagenbau.

Monique Hopfinger

Leiterin Marketing
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